Allergie gegen Duftstoffe
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Ich reagiere auf verschiedene Duftstoffe
mit starkem Hustenreiz, Obstruktion der Bronchien, Atemnot.
Es konnte bisher nicht geklärt werden, exakt welche Stoffe die Auslöser sind. Große Beschwerden verursachen bei mir die Duftmixe in Weichspülmitteln und Shampoos. Ich selbst benutze nur noch parfümfreie Produkte zur Körper- und Wäschepflege. Da ich aber mit anderen „gut bedufteten“ Menschen zusammenkomme, bin ich auf Medikamente angewiesen. Mittlerweile kann ich damit leben, wundere mich allerdings immer wieder über das Unverständnis mancher Menschen und ihre Reaktionen.
Ich habe eine Asthmaschulung mitgemacht, und so die Angst verloren, ich könne ersticken. Richtig weitergeholfen haben mir allerdings alternative Heilmethoden. Da es nicht so einfach ist, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemittel ohne Duftstoffe zu finden, biete ich Ihnen in der Linksammlung einige gute Adressen an. Mehr Information gebe ich Ihnen gern per eMail.

Duftstoffe, was ist das?
Duftstoffe sind der Oberbegriff für alle Stoffe, die mit dem Geruchssinn wahrgenommen werden können.
Sie lösen beim Menschen ein angenehmes Geruchsempfinden aus.
Im Zusammenhang mit Lebensmitteln wird meist von Aromastoffen gesprochen.
Bei Duftstoffen und Aromastoffen handelt es sich um Substanzen.
Bei Aromen, Aromaextrakten, Essenzen, Düften und ätherischen Ölen um Stoffgemische.
Duftstoffe spielen in der menschlichen Kultur seit Urzeiten eine wichtige Rolle, zunächst bei kulturellen Riten, bald auch in der Schönheitspflege, Heilkunde und zur Parfümierung. Geruchsfresser sind flüchtige Gemische, die andere Gerüche überdecken.
Duft und Aromastoffe sollen auch Einfluss auf Körper, Geist und Seele nehmen. In der Duftstoffindustrie werden etwa 3.000 Duftsubstanzen, davon 300 natürlichen Ursprungs, eingesetzt.
Wichtige Duftgemische sind:
  • ätherische Öle (Pflanzeninhaltsstoffe, die aus Blüten, Blättern, Früchten, Stängeln, Wurzeln und Rinde durch verschiedene Verfahren isoliert werden)
  • tierische Produkte (z.B. Ambra, Moschus)
  • viele halb- oder vollsynthetische Duftstoffe wie z.B. Zimtaldehyd, Hydroxycitronellal, synthetische Moschus-Duftstoffe.


  • Wo werden Duftstoffe eingesetzt?
    Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel (in geringen Konzentrationen)
    Ätherische Öle (z.B. Limonen-Öl als Zitrusduft) sollen zum einen den Duft des Produkts selbst verbessern, zum anderen verleihen sie behandelten Räumen oder Wäsche den Eindruck von Frische und Sauberkeit.
    Aromen im Lebensmittelbereich
    Aromen werden Lebensmitteln zugesetzt. Aromen können natürlichen Ursprungs sein, wie z.B. Zimtaroma, Butteraroma oder künstlich hergestellt sein (Zimtaldehyd). Im Haushalt werden beispielsweise Rumaroma oder Bittermandelaroma als Backzutaten verwendet.
    Kosmetika
    Fast alle kosmetischen Mittel enthalten Duftstoffe, um den Eigengeruch der Rohstoffe zu überdecken oder durch eine bestimmte Duftrichtung u. a. das Wohlempfinden und damit auch das Kaufinteresse des Verbrauchers zu wecken. In Kosmetika werden Duftstoffe allgemein mit dem Begriff „Aroma“ oder „Parfum“ gekennzeichnet.
    Innenraumluft
    Hochkonzentrierte Duftstoffmischungen werden in Mitteln zur Raumluftverbesserung verwendet, so z.B. in Wohnräumen und im Sanitärbereich, aber auch in Autoinnenräumen und Saunen. Verbreitet werden solche Düfte auf verschiedene Weise, z.B. durch langsames Verdampfen bei Raumtemperatur, Versprühen, Verdampfen über Wärmequellen (Duftlampen)

    Können Duftstoffe der Gesundheit schaden?
    Für die gesundheitliche Bewertung von Duftstoffen ist neben der Art und Konzentration der eingesetzten Substanzen vor allem von Bedeutung, auf welche Weise diese auf den menschlichen Körper einwirken. Während kosmetische Mittel in der Regel auf die Haut aufgebracht werden und Aromen mitgegessen werden, werden Stoffe zur Raumluftaromatisierung vor allem über die Atemluft aufgenommen.
    Duftstoffe auf der Haut können beim Menschen zu allergischen Hautausschlägen führen. Das Ekzem wird begleitet von einem starken Juckreiz, Rötung, Schwellung, Bläschen, Nässen, Krustenbildung oder Hautschuppung in jeweils unterschiedlich starker Ausprägung. Kontaktallergien auf Duftstoffe haben in der Bevölkerung stark zugenommen.
    Auch Aromastoffe in Lebensmitteln können die oben beschriebenen Hauterscheinungen auslösen.
    Bei den Mitteln zur Raumluftaromatisierung liegen bislang keine gesicherten Hinweise auf eine allergieerzeugende Wirkung vor. Jedoch wird bei besonders empfindlichen Personengruppen wie Asthmatikern, bei Patienten mit Heuschnupfen und Patienten mit einer "Multiplen Chemikalien-Überempfindlichkeit" über Unverträglichkeiten gegen Parfüm berichtet. Bei Personen mit empfindlichen Atemwegen können auch Reizeffekte auftreten.
    Duftstoff-Allergien werden an Hand einer Testung mit einem Duftstoff-Mix, der die wichtigsten Substanzen enthält, ermittelt, Davon gehören vier zu den am häufigsten verwendeten Duftstoffen: Geraniol (Bestandteil des Palmerosa-Öls, Cirtonell-Öls und Rosen-Öls), Eugenol (Bestandteil des Gewürznelkenöls und Zimtblätteröls), Zimtaldehyd und Hydroxycitronellal.
    Sollten Sie eine Duftstoff-Allergie vermuten, lassen Sie sich bei einem in der Allergologie erfahrenen Arzt testen. Bei einer Allergie auf Duftstoffe bleibt nämlich als einziger wirksamer Schutz: das Meiden der Allergene. Allergiker müssen ärztlich betreut werden, da allergische Symptome nur durch Gabe von Arzneimitteln gebessert werden können.

    Empfehlungen für den Verbraucher
    Wenn es unangenehm riecht, überdecken Sie den Geruch nicht durch Versprühen von Duftstoffen. Versuchen Sie die Geruchsquelle zu beseitigen! Lüften ist allemal gesünder!
  • Verzichten Sie auf Duftstoffe in der Raumluft.
  • Denken Sie an empfindliche Personen.
  • Helfen Sie Allergien vermeiden!