Porzellanfabrik Wilhelm Jäger in Eisenberg
Von 1870 bis 1979 in Eisenberg
1870 wurde die Firma gegründet.
1911 wurde sie von Wilhelm Jäger erworben.
1953 wurde das gesamte Vermögen der Firma Jäger beschlagnahmt. Man setzte einen Treuhänder ein. Schon im August des gleichen Jahres wurde die Beschlagnahme aufgehoben und die Rechte und Pflichten gingen zurück an den früheren Mitinhaber und Geschäftsführer Oskar Singer. 1956 wurde aus der Firma eine KG. Die Deutsche Investitionsbank trat 1958 als staatlicher Kommandantist in die Firma ein.
Ab 1960, dem Zusammenschluß zwischen den Firmen Jäger und Reinecke, bilden beide Porzellanfabriken eine gemeinsame Firma, die Vereinigten Porzellanwerke, die die Marke Fortuna (Kleeblatt) führte.
Mit der Enteignung 1972 wurde sie zu der VEB Vereinigte Kunstporzellanwerke Eisenberg und später dem VEB Vereinigte Porzellanwerke Kahla zugeordnet.